Hallo,
einer der letzten Suchgänge, bevor der Mais alles überdeckt, brachte diese kleine Klinge ans Tageslicht.
Sie ist nahezu durchsichtig, aber man erkennt deutlich Bulbus, Wallnerlinien und Schlagnarbe.
Auf der Fläche finden sich immer wieder zersplitterte Quarztrümmer und einige abgerollte Quarze (der Fundort liegt bei Achern, nahe des Rheins).
Leider lassen sich an den Bruchstücken keine typischen Merkmale erkennen.
Nun fand ich aber auch einmal ein Bruchstück eines nicht abgerollten Quarzkristalls, was mir im Geröll der Rheinebene eher ungewöhnlich erscheint.
Dieses Klingenfragment finde ich in Verbindung dazu schon recht spannend.
Könnte es sein, dass hier aus dem nahen Alpenraum oder auch ggf. dem noch näheren Schwarzwald Kristalle auf die Fläche verbracht wurden?
Liebe Grüße
Manuel
Hier noch das nicht abgerollte Bruchstück
Es fällt mir schwer, auf den Bildern etwas zu erkennen, liegt aber auch an dem Material, was schwer abzulichten ist. Artefakte aus Bergkristall sind selten, aber es gibt sie. Ich würde das auf jeden Fall als verdächtig mit eintüten. Vielleicht kommt davon ja noch mehr. LG
Danke für deine Antwort.
Ja, es ist in der Tat etwas schwer, das abzulichten. Sie weißt jedoch alle Merkmale eines Artefakts auf.
Ich habe mal auf einem Bild die Schlagnarbe und die Wallnerlinien markiert. Der Bulbus ist nicht stark, aber auch erkennbar.
Hoffentlich erkennt man es auf den Bildern etwas besser.
Ja, das sieht schon besser aus, als Abschlag wirds durchgehen. Eine Klinge ist immer min. doppelt so lang wie breit mit annähernd parallelen Kanten. LG