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Sondengehen => Für ein legales Hobby! Berichte, Erfahrungen und Hinweise unserer User => Thema gestartet von: BigBang in 19. Mai 2011, 10:38:34

Titel: NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: BigBang in 19. Mai 2011, 10:38:34
Hallo alle zusammen!

Ich habe es echt versucht, die Infos zum Thema NFG in Baden-Württemberg zu finden, konnte aber die nicht finden oder halt nicht in dem gewünschten Ausmaß. Deswegen einige Fragen:

1. Wo ich den Antrag stellen kann?
So wie es ausieht hier:
Landesdenkmalamt Baden-Württemberg
Abt. Archäologische Denkmalpflege
Berliner Straße 12
73728 Esslingen am Neckar
Telf. 0711/664 63-0
Fax 0711/664 63-444
E-Mail:
Stimt es?

2. Wie soll ich am besten argumentieren, formullieren? Über einee Kopie oder ein Text von so einem Antrag würde ich mich freuen (koloworot@yahoo.de)!
3. Wie lange gilt so eine NFG?
4. Was kostet die?
5. Was darf ich und was darf ich nicht, laut dieser NFG?

Bedanke mich im Voraus
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Belenos in 19. Mai 2011, 13:38:31
Moin,

einen Antrag kann ich Dir per E-Mail zusenden, schreib mich unter redaktion@das-schatzsucher-magazin.de an.

Den Antrag sendest Du dann per Einwurfeinschreiben an die von Dir herausgesuchte Stelle, dann brauchst Du nur noch zu warten, bis Dein Antrag abgelehnt wird.

Die Beantwortung Deiner weiteren Fragen erübrigt sich deshalb.

Viele Grüße

Walter
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: BigBang in 19. Mai 2011, 13:54:18
Hi Belenos,

ich muss sagen du weis es schon einen aufzubauen! Vielleicht ganz blöde Frage: warum soll ich es mir antun, wenn der Antrag eher abgelehnt wird? Sowas wie ein Alibi oder soll evtl. die zuständige Stelle mit diesen Anträgen bombardieren bis sie aufgeben und nicht mehr abgeneigt sind mir eine Bewilligung zu erteilen? :)
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Pfälzer in 19. Mai 2011, 17:56:39
Zitatdann brauchst Du nur noch zu warten, bis Dein Antrag abgelehnt wird.
Zitatich muss sagen du weis es schon einen aufzubauen! Vielleicht ganz blöde Frage: warum soll ich es mir antun, wenn der Antrag eher abgelehnt wird? Sowas wie ein Alibi oder soll evtl. die zuständige Stelle mit diesen Anträgen bombardieren bis sie aufgeben und nicht mehr abgeneigt sind mir eine Bewilligung zu erteilen? :)

Wie auch immer.   :kopfkratz:

Der Aussage von Walter ist allerdings nichts mehr beizufügen.  :-D
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Merowech in 19. Mai 2011, 18:23:14
Zitat von: Pfälzer in 19. Mai 2011, 17:56:39
Wie auch immer.   :kopfkratz:

Der Aussage von Walter ist allerdings nichts mehr beizufügen.  :-D

Tja- so isses eben in unserem Ländle.....traurig aber wahr.
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Pfälzer in 19. Mai 2011, 18:47:53
ZitatTja- so isses eben in unserem Ländle.....traurig aber wahr.

Jetzt werd mal nicht komisch Micha  :prost:

Traurig wäre; daß dir während dem Grillen das Gas ausgeht und 20 deiner Gäste noch nicht einmal eine rote Wurst hatten.....  :narr: :narr: :narr:

Seltsam, aber so steht es geschrieben ............... :smoke: :narr:

Zitathttp://de.wikipedia.org/wiki/Gespenster_Geschichten
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Vampire in 19. Mai 2011, 18:50:45
Hy,

aber es gibt sie, die Ausnahmen. Nur bin ich es leider auch nicht.
Diese Ausnahmen sind vom Amt "geduldet".

Unglaublich aber wahr. :zwinker:
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Merowech in 19. Mai 2011, 19:02:14
Zitat von: Pfälzer in 19. Mai 2011, 18:47:53
Jetzt werd mal nicht komisch Micha  :prost:

Traurig wäre; daß dir während dem Grillen das Gas ausgeht und 20 deiner Gäste noch nicht einmal eine rote Wurst hatten.....  :narr: :narr: :narr:

Seltsam, aber so steht es geschrieben ............... :smoke: :narr:


ja mag wohl so stimmen Jürgen  :schaem:............ traurig aber wahr  :frech:
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Belenos in 20. Mai 2011, 06:59:07
Zitat von: BigBang in 19. Mai 2011, 13:54:18
Hi Belenos,

ich muss sagen du weis es schon einen aufzubauen! Vielleicht ganz blöde Frage: warum soll ich es mir antun, wenn der Antrag eher abgelehnt wird? Sowas wie ein Alibi oder soll evtl. die zuständige Stelle mit diesen Anträgen bombardieren bis sie aufgeben und nicht mehr abgeneigt sind mir eine Bewilligung zu erteilen? :)



Sorry, aber wie oft habe ich schon zu diesem Thema geschrieben, dass es in BW nur mit einer Klage vor dem Verwaltungsggericht geht, habe Unterstützung zugesagt, da ich den gleichen Gerichtsprozess in Hessen mit Erfolg geführt habe -  und dann habe ich nie wieder etwas von den Fragestellern gehört, weil DAS wollten die dann doch nicht, einen Prozess führen wegen einer Nachforschungsgenehmigung, dann doch lieber illegal suchen gehen und die Funde unterschlagen.

Viele Grüße

Walter
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: BigBang in 20. Mai 2011, 08:19:55
Zitat von: Belenos in 20. Mai 2011, 06:59:07

Sorry, aber wie oft habe ich schon zu diesem Thema geschrieben, dass es in BW nur mit einer Klage vor dem Verwaltungsggericht geht, habe Unterstützung zugesagt, da ich den gleichen Gerichtsprozess in Hessen mit Erfolg geführt habe -  und dann habe ich nie wieder etwas von den Fragestellern gehört, weil DAS wollten die dann doch nicht, einen Prozess führen wegen einer Nachforschungsgenehmigung, dann doch lieber illegal suchen gehen und die Funde unterschlagen.

Viele Grüße

Walter

Ich habe schon ohnehin geplant eine Rechtsschutz-Versicherung abzuschließen. Sobald ich die habe, melde ich mich bei dir ;)
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Belenos in 20. Mai 2011, 11:10:36
Zitat von: BigBang in 20. Mai 2011, 08:19:55
Ich habe schon ohnehin geplant eine Rechtsschutz-Versicherung abzuschließen. Sobald ich die habe, melde ich mich bei dir ;)

Moin eine Rechtsschutzversicherung sollte ohenhin jeder SG haben. Beim Abschluss darauf achten, dass auch Verwaltungsgerichtsverfahren bezahlt werden.

Viele Grüße

Walter
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: BigBang in 20. Mai 2011, 11:23:50
Danke für den Tipp Belenos,

ich habe gar nicht daran gedacht, wie wichtig so eine Versicherung für einen Sondler ist. Es gibt doch 3 Arten von Rechts-Schutzversicherungen: Privat, Verkehr und Beruf. Stimmt es? Ich nehme an ich bräuchte die Privat?
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Pfälzer in 20. Mai 2011, 12:58:08
Zitat von: BigBang in 20. Mai 2011, 11:23:50
Danke für den Tipp Belenos,
ich habe gar nicht daran gedacht, wie wichtig so eine Versicherung für einen Sondler ist. Es gibt doch 3 Arten von Rechts-Schutzversicherungen: Privat, Verkehr und Beruf. Stimmt es? Ich nehme an ich bräuchte die Privat?

Du brauchst:

Zitat
Verwaltung-Rechtsschutz im privaten Bereich

Neben dem Verwaltungs-Rechtsschutz in Verkehrssachen bietet XXXX seit 1.1.2000 als einer der wenigen Rechtsschutzversicherer auch den Verwaltungs-Rechtsschutz im privaten Bereich vor deutschen Verwaltungsgerichten an.

Rechtsschutz besteht für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen vor deutschen Verwaltungsgerichten in nichtverkehrsrechtlichen Angelegenheiten, z.B. wenn Sie sich aus schwerwiegenden Gründen vom Wehrdienst zurückstellen lassen und dennoch eine Einberufung erhalten oder wenn Ihnen oder einem Ihrer mitversicherten Kinder die Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) verweigert wird.

Mir fallen auf Anhieb zwei Versicherer ein:   ARAG und AdvoCard , welche das im Paket mit anbieten.   :dumdidum:
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Mario G in 20. Mai 2011, 14:02:37
Kann man hier auch unverbindlich online vergleichen, bzw. Anfragen. http://www.versicherungen-blog.net/vergleich/rechtsschutzversicherung.php geht super.
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: BigBang in 20. Mai 2011, 14:23:16
Für Gesamtpaket: 341,92 €. Die übertreiben aber echt! :(
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Pfälzer in 20. Mai 2011, 16:43:44
Zitat von: BigBang in 20. Mai 2011, 14:23:16
Für Gesamtpaket: 341,92 €. Die übertreiben aber echt! :(

Bei der AXXG kostet das gesamte Paket für Familien z.B. mit 250 € Selbstbeteilung knapp unter 200 €. Da kann man doch für eine Rechtschutzversicherung nicht maulen. Da ist sogar Miet/Immobilienrechtschutz mit bei.
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: BigBang in 23. Mai 2011, 09:14:19
Zitat von: Pfälzer in 20. Mai 2011, 16:43:44
Bei der AXXG kostet das gesamte Paket für Familien z.B. mit 250 € Selbstbeteilung knapp unter 200 €. Da kann man doch für eine Rechtschutzversicherung nicht maulen. Da ist sogar Miet/Immobilienrechtschutz mit bei.
Ob die Option "Selbstbeteiligung" sich löhnt?
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Seareaper in 25. Mai 2011, 13:20:38
Rechtsschutzversicherung gibt es 4 Parts

Privat, Beruf, Verkehr und Haus- und Grundbesitzer

Wenn ihr eine günstige RS Versicherung sucht.

www.bgv.de
Das ganze Paket schon für ca. 150 Euro..

Grüße

Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: BigBang in 25. Mai 2011, 13:28:58
Hallo Seareaper,
habe ausrechnen lassen: bei jährlicher Zahlungsweise   393,96
Gruß
Vitali
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Pfälzer in 25. Mai 2011, 19:34:38
Zitat von: Seareaper in 25. Mai 2011, 13:20:38
Rechtsschutzversicherung gibt es 4 Parts
Privat, Beruf, Verkehr und Haus- und Grundbesitzer

Wenn ihr eine günstige RS Versicherung sucht.

www.bgv.de
Das ganze Paket schon für ca. 150 Euro..

Grüße

Die evtl. benötigte Variante: Verwaltungs-Rechtsschutz im privaten Bereich vor deutschen Verwaltungsgerichten

gibt es nur in dem proComfort - Angebot und schon ist die Versicherung insgesamt doch erheblich teurer. Das geht dann auch auf die 300 € zu.
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: BeHüSa in 27. August 2011, 20:05:22

Hallo,

blättere im Moment in der aktuellen "Denkmalpflege in Baden-Württemberg", H. 3, S. 178:

Grenzsteinverkauf bei Ebay gestoppt.  Ehrenamtliche Denkmalpfleger habe bei Ebay angebotene Grenzsteine entdeckt, das Landesdenkmalamt Informiert das die Meldung ans Landeskriminalamt weiter gegeben hat. Da sich die Freigabe der Verkäuferadresse bei Ebay verzögert hat, stiegen die Polizisten als Bieter ein und konnten dann die Steine konfiszieren. Der vermeintliche Besitzer gab an, die Steine schon lange Zeit zu besitzen. Gegen ihn wird jetzt wegen Diebstahl und Hehlerei ermittelt.
Gelegentlich sieht man  solche Grenzsteine auch in Vorgärten!

PS, dieses Thema ist für mich nicht relevant und der Bericht kam mir rein zufällig in die Hand, meine Interessen liegen in der Montangeschichte.

Glückauf!

BeHüSa
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Daniel in 27. August 2011, 20:49:27
@BeHüSa
Ich finde die Aktion gut! :super:
Ist ja keine Lapalie sondern ein "Kleindenkmal".
Solche Sachen kommen wohl öfters vor als man denkt.
Erinnert mich an die Geschichte von einem mittelalterlichen Sühnekreuz,daß in meiner Gegend geklaut wurde und durch Zufall von einem aus dem Ort des Geschehens,in einem Vorgarten im Ruhrpott entdeckt wurde. :irre:
Der "Besitzer" war hier in Kur und nahm es quasi als "Andenken" mit. :wuetend:
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: misterhigh in 30. November 2011, 21:40:34
Hi Leute,
Ich bin "Ehrenamtlicher Beauftragter" der Archäologischen Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Stuttgart.
Wir haben auf unseren Arbeitstagungen dieses Thema schon häufig diskuttiert und sind immer deutlich mehrheitlich zu der Auffassung gekommen, dass Sondengehen nicht erwünscht ist und in der Sache in der Regel kontraproduktiv ist. Hierzu gibt es die Broschüre "Hinweise zum Verhalten und zur Beweissicherung beim Antreffen von Sondengängern und Raubgräbern" (Stand Juni 2006). Hier steht u. a.:Privatpersonen kann in der Regel für das planmässige Suchen nach verborgenen Bodendenkmälern mit Metallsonden keine Genehmigung erteilt werden...... Dies ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße bis zu 50.000 geahndet werden.
Und davor schützt auch keine Versicherung !!!
Ich weiss ich weiss, es gibt 1001 Argumente warum das ach so harmlos ist. Aber es gibt auch unter den 1002 potentiellen Sondengängern bestimmt 1001 schwarze Schafe die sich einen Dreck um die Zerstörung einer Befundsituation scheren. So sind übrigends auch die Erfahrungen aus Bundesländern die es nicht so strikt wie BW verbieten. Der Schaden ist bei Weitem grösser als der Nutzen.
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Daniel in 30. November 2011, 21:45:49
Zitat von: misterhigh in 30. November 2011, 21:40:34
Hi Leute,
Ich bin "Ehrenamtlicher Beauftragter" der Archäologischen Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Stuttgart.
Wir haben auf unseren Arbeitstagungen dieses Thema schon häufig diskuttiert und sind immer deutlich mehrheitlich zu der Auffassung gekommen, dass Sondengehen nicht erwünscht ist und in der Sache in der Regel kontraproduktiv ist.
Und trotzdem gab es vom RP-Stuttgart die letzten 2 Jahre immer wieder amtliche Prospektionen mit Hilfe von den bösen Sondengängern.
Hoppla? :-D
Diese Tatsache wurde wohl unterschlagen?
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: andreasluecke in 30. November 2011, 21:50:27
Zitat von: misterhigh in 30. November 2011, 21:40:34
So sind übrigends auch die Erfahrungen aus Bundesländern die es nicht so strikt wie BW verbieten. Der Schaden ist bei Weitem grösser als der Nutzen.
Der größte Blödsinn, den ich seit langem gehört habe. In NRW werden Metallsondengänger planmäßig sogar zur Fund- und Befundsicherung bei großen und wichtigen Grabungen eingesetzt. So zum Beispiel im Römerlager Olfen, Römerlager Porta Westfalica, am Harzhorn, sowie ZIG kleinere Suchaufträge in mittelalterlichen Burgen etc.

Dein Kommentar zeigt, dass Du die letzten 20 Jahre verpennt hast, genauso wie eure Archäologe-Hansels in BW. Dumme, unbelehrbare Leute...
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Daniel in 30. November 2011, 21:55:02
Zitat von: andreasluecke in 30. November 2011, 21:50:27
... genauso wie eure Archäologe-Hansels in BW. Dumme, unbelehrbare Leute...
Glaub mir,es gibt Ausnahmen. :zwinker:
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: andreasluecke in 30. November 2011, 21:56:57
Das würde mich sehr für BW freuen.  :super:

Wird doch echt Zeit, dass sich der Wind mal dreht!
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: misterhigh in 30. November 2011, 22:25:40
@andreasluecke. Tut mir leid dass ich dich jetzt in Deiner Gesinnung ertappt habe und Du zu Beleidigungen zur Verteidigung greifen musst.
Glaub einfach dass wir und die zuständigen Archäologen genau so verantwortungsvoll mit dem Thema umgehen wie die Kollegen in anderen Bundesländern. Wir machen das so wie wir es für richtig halten und die Anderen dürfen es anders machen. Und daran wird sich auch nix ändern.
Im Übrigen heisst es "in der Regel", d. h. in Einzelfällen kann es Genehmigungen geben. Wie geschehen. Aber es werden immer Einzelfallentscheidungen sein und Leuten vorbehalten sein, die durch langjährige zuverlässige Arbeit und durch Sachkenntnis dazu befähigt sind.
Und jeder von euch weis, wo viel Licht ist ist auch viel Schatten.
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: andreasluecke in 30. November 2011, 22:30:54
Beleidigungen gehören bei mir zum Standardrepertoire der Polemik. Ich mache es einfach gerne.
Genauso wie bei uneinsichtigen Archäologen die immer selben Ausreden kommen...eine Art Reflex.

Eure Einstellung beschränkt die Freiheit der Forschung!

Forschung muss auch privat möglich sein, und deshalb sind eure Einzelfallentscheidungen Mumpitz, der aufgrund leerer Kassen jetzt seit den 80ern immer weiter propagiert wird, genau wie die minimalinvasive Grabung. Es ist kein Geld da, dafür Ausreden. Die sind billig.

Ermöglicht die Forschung und schult die Leute lieber anständig. Ihr wisst doch genau, dass die Leute graben, mit oder ohne Genehmigung. Also, Genehmigungsvergabe und Schulungen. Das ist der Weg!

Der derzeitige Flickenteppich Deutschland in Bezug auf die Denkmalgesetze ist archäologiezerstörend!
Ihr schadet der Archäologie.
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Lojoer in 01. Dezember 2011, 07:54:17
Hie andreas,
Polemik ist keine Basis für eine Diskussion. Zumal im vorliegenden Beitrag von misterhigh doch eine Reihe von Argumenten vorgebracht werden, die wie er ja offenbar selbst einsieht, angreifbar sind.
Zitat von: misterhigh in 30. November 2011, 21:40:34
......... und sind immer deutlich mehrheitlich zu der Auffassung gekommen, dass Sondengehen nicht erwünscht ist und in der Sache in der Regel kontraproduktiv ist.
Hier die ersten Schwachpunkte misterhigh.
Auch wenn man Mehrheitlich zu einer Auffassung kommt, muss sie nicht richtig sein. Offenbar gibt es im Ländle auch andere Ansichten. Das gleiche gilt für die Aussage, dass das Sondengehen in der Regel kontraproduktiv ist. Nur eine kleine Frage hierzu: Was ist da wo die Regel nicht zutrifft und das Sondengehen produktiv ist, bzw. sein könnte? Nimmt man da Verluste in kauf?

Zitat von: misterhigh in 30. November 2011, 21:40:34
Ich weiss ich weiss, es gibt 1001 Argumente warum das ach so harmlos ist.
Das das Sondegehen harmlos ist wird keiner behaupten, der als Sondengänger in die Landesdenkmalpflege eingebunden ist. Selbst wenn die Suche sich außschließlich auf die gestörte Pflugzone gegrenzt, ist eine Befundsituation (wenn auch eine Gestörte) vorhanden, die mit entsprechend sensibilisierten Sondengängern, entsprechend dokumentiert, wichtige Erkenntnisse bringen. Diese Erkenntnis betrifft übrigens nicht nur das Sondegehen, sondern auch das Feldbegehen mit der Suche nach Oberflächenfunden.

Zitat von: misterhigh in 30. November 2011, 21:40:34
Aber es gibt auch unter den 1002 potentiellen Sondengängern bestimmt 1001 schwarze Schafe die sich einen Dreck um die Zerstörung einer Befundsituation scheren.
Was um Gottes Willen sind den potentielle  Sondengänger. Hier im Forum sprichst Du tatsächliche Sondengänger an.
Meinst Du diese, dann ist das eine nicht zu belegende Behauptung! Ich gehe davon aus, dass von den in die Denkmalpflege eingebundenen Sondengänger deutlcih über 90% so sensibilisiert sind, dass sie die Bedeutung einer Befundsituation beurteilen können und bei der Suche auch berücksichtigen. Bei den wenigen übrigen mag eine Nachschulung angesagt sein, aber auch das ist in Griff zu bekommen.

Zitat von: misterhigh in 30. November 2011, 21:40:34
So sind übrigends auch die Erfahrungen aus Bundesländern die es nicht so strikt wie BW verbieten. Der Schaden ist bei Weitem grösser als der Nutzen.
Diese These kannst Du bestimmt untermauern. Ich hätte zumindestens eine Reihe von Aussagen und Beispiele parat, die ein ganz anderes Bild zeigen. Zu meiner Person übrigens auch Aussagen von anerkannten Archäologen in BW, die meine Arbeit in Hessen kennen.
So wurden von mir entsprechende großflächige Notgrabungen durchgeführt, die wichtige Erkenntnisse in der Forschung und Denkmalpflege geliefert haben. Ich gehe davon aus, dass hier im Forum es eine Reihe von weiteren Suchern gibt, die über das hinaus was man allgemein unter einem Hobby versteht, in die Denkmalpflege eingebunden sind. 
Deshalb meine Zustimmung zu dem These von andreasluecke
Zitat von: andreasluecke in 30. November 2011, 22:30:54
Also, Genehmigungsvergabe und Schulungen. Das ist der Weg!

Ansonsten begrüße ich Dich im Forum,
da ich bekannter maßen auch gerne kontrovers diskuttiere.

Gruß Jörg




 
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: insurgent in 01. Dezember 2011, 08:15:47
Zitat von: misterhigh in 30. November 2011, 21:40:34
Hi Leute,
Ich bin "Ehrenamtlicher Beauftragter" der Archäologischen Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Stuttgart.
Wir haben auf unseren Arbeitstagungen dieses Thema schon häufig diskuttiert und sind immer deutlich mehrheitlich zu der Auffassung gekommen, dass Sondengehen nicht erwünscht ist und in der Sache in der Regel kontraproduktiv ist. .....

Hallo misterhigh,

ich als Bodendenkmalpfleger und durch ein Landesamt zertifizierter Sondengänger kann nur sagen das in BW mit zweierlei Maß gemessen wird und das ist für die Bodendenkmalpflege 1003 mal schädlicher als das beharren auf veralteten Positionen.

Auch in BW wird bei einer Grabung der Pflughorizont abgeschoben bevor mit der Ausgrabung begonnen wird, d.h. in der Regel ist der letzte Laufhorizont in der Pflugschicht verschwunden und nur über prospektierte Funde kann noch auf die Zeitliche Abfolge geschlossen werden.
Da die Amtsarchäologie dafür i.d.R. keine Zeit hat verschwinden diese Funde und verfälschen somit das Ergebniss (Vergleiche Forschungsstand Haithabu in den Ausgrabungsergebnissen und den Detektorprospektionsergebnisen)

Welchen Schaden für die Amtsarchäologie hat also die genehmigte Suche in der Ackerschicht wenn sie doch für eine Grabung entfernt wird?

Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Belenos in 01. Dezember 2011, 08:48:54
Zitat von: misterhigh in 30. November 2011, 21:40:34
Hi Leute,
Ich bin "Ehrenamtlicher Beauftragter" der Archäologischen Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Stuttgart.
Wir haben auf unseren Arbeitstagungen dieses Thema schon häufig diskuttiert und sind immer deutlich mehrheitlich zu der Auffassung gekommen, dass Sondengehen nicht erwünscht ist und in der Sache in der Regel kontraproduktiv ist. Hierzu gibt es die Broschüre "Hinweise zum Verhalten und zur Beweissicherung beim Antreffen von Sondengängern und Raubgräbern" (Stand Juni 2006). Hier steht u. a.:Privatpersonen kann in der Regel für das planmässige Suchen nach verborgenen Bodendenkmälern mit Metallsonden keine Genehmigung erteilt werden...... Dies ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße bis zu 50.000 geahndet werden.
Und davor schützt auch keine Versicherung !!!


Moin,

mein Name ist Walter Franke aus Wiesbaden. Zusammen mit zwei weiteren Suchern haben wir 1999/2000 vor dem Verwaltungsgericht in Wiesbaden die Herausgabe von NFG eingeklagt und wie bekannt sein dürfte auch gewonnen.
Ein Ergebnis dieses Prosesses war, dass immer, wenn im DSchG steht, dass eine NFG erforderlich ist, diese auch zu erteilen ist. Die persönliche Meinung der Archäologen ob dies gut oder schlecht ist, ist schlicht unerheblich, weil der Gesetzgeber durch diesen Passus im DSchG die Herausgabe von NFG gesetzlich vorgesehen hat.

Ich habt in BW nur die Situatuion, dass noch niemand - so wie in Hessen - eine NFG vor dem VG eingeklagt hat.

Viele Grüße

Walter
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Weihen in 01. Dezember 2011, 08:51:26
Zitat von: misterhigh in 30. November 2011, 22:25:40
Wir machen das so wie wir es für richtig halten und die Anderen dürfen es anders machen. Und daran wird sich auch nix ändern.

Da ist jemand um den "Status Quo" besorgt ! Was ist bei euch in BaWü los ?
Knicken die ersten jungen Archäologen ein? Fordern diese etwa, dass Sondengänger integriert werden sollen?

Nur mal so zum "nutzen" von legalen Sondengängern: Der Archäologe Dr. Harnecker zieht grade die Fundstellen von römischen Fundplätzen in Niedersachsen zusammen. Bis vor 10 Jahren waren dieses ca. 3000 bekannte. Seid den Prospektionen mit der Metallsonde kamen seitdem ca. 2000 neue Fundstellen hinzu... !

Gruß Stephan

Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Lojoer in 01. Dezember 2011, 09:35:35
Tatsache ist das viele (insbesondere ältere) Archäologen den Gebrauch von Metelldetektoren scheuen wie der Teufel das Weihwasser.
Ich selbst habe schon erlebt, dass bei Grabungen, zu denen ich hinzugerufen wurde, mein Angebot eine solche in die Hand zu nehmen, abgelehnt wurde.
Man scheut einfach die Technik. Woran das liegen mag???? Keine Ahnung! Verträgt sich Technik nicht mit Geisteswissenschaft??????
Was ein Metalldetektor kann bzw. nicht kann, ist für viele Archäologen in nebulösen Vorstellungen verborgen.
Das gleiche zeigt sich z.T. auch bei älteren in der Denkmalpflege integrierten Feldbegehern, die eine GPS-einmessung von Funden ablehnen und lieber mit ihren TK 25 herumspielen, anstatt eine vernünftige Dokumentation nach dem Stand der Technik durchzuführen.
Gott sei Dank findet aber ein Umdenken bei den jungen Archäologen statt. Das wird auch vor BW nicht haltmachen.
Gruß Jörg

Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: geohans in 01. Dezember 2011, 10:20:00
Zitat von: Lojoer in 01. Dezember 2011, 09:35:35
Tatsache ist das viele (insbesondere ältere) Archäologen den Gebrauch von Metelldetektoren scheuen wie der Teufel das Weihwasser.
Ich selbst habe schon erlebt, dass bei Grabungen, zu denen ich hinzugerufen wurde, mein Angebot eine solche in die Hand zu nehmen, abgelehnt wurde.
Man scheut einfach die Technik. Woran das liegen mag???? Keine Ahnung! Verträgt sich Technik nicht mit Geisteswissenschaft??????
Was ein Metalldetektor kann bzw. nicht kann, ist für viele Archäologen in nebulösen Vorstellungen verborgen.
Das gleiche zeigt sich z.T. auch bei älteren in der Denkmalpflege integrierten Feldbegehern, die eine GPS-einmessung von Funden ablehnen und lieber mit ihren TK 25 herumspielen, anstatt eine vernünftige Dokumentation nach dem Stand der Technik durchzuführen.
Gott sei Dank findet aber ein Umdenken bei den jungen Archäologen statt. Das wird auch vor BW nicht haltmachen.
Gruß Jörg




Hallo Jörg,

da ich selbst aus den Reihen der älteren Feldbegeher komme und auch seit 20 Jahren an Grabungen teilnehme, kann ich Dir eine Antwort hierauf geben. Bei den Scherbensuchern ist es einfach das Alter. Viele wollen nichts mehr neues Lernen. zumindest nichts technischen. Bei den Archäologen liegt es eher daran, das der Metalldetektor seit den 80ern extrem verteufelt wurde.  Kaum einer der älteren Kollegen hat keine negativen Erfahrungen auf Grabungen gemacht.
Hier glaube ich aber nicht, dass es sich um eine Ablehnung der Technik handelt, denn Neuerungen wie die Total Station oder Laserscanner wurden begeistert aufgenommen und verwendet.

Grüße

Hannes
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Lojoer in 01. Dezember 2011, 11:20:04
Hallo Hannes
Zitat von: geohans in 01. Dezember 2011, 10:20:00
Bei den Scherbensuchern ist es einfach das Alter. Viele wollen nichts mehr neues Lernen. zumindest nichts technischen.
an sich kannte ich die Antwort schon, aber es ist schön, dass Du mich bestätigst. Das ganze ist sehr bedauerlich, zumal die Nutzung von GPS einfacher ist als die eines Handys. (Ps. trotz allem habe ich eine hohe Wertschätzung für die Verdienste der Altvorderen).

Zitat von: geohans in 01. Dezember 2011, 10:20:00
Bei den Archäologen liegt es eher daran, das der Metalldetektor seit den 80ern extrem verteufelt wurde.  Kaum einer der älteren Kollegen hat keine negativen Erfahrungen auf Grabungen gemacht.
Um so wichtiger ist es Sondengänger in Grabungen einzubinden. Man muss sich ja gar nicht selbst (als Archäolge) mit der Detektortechnik vertraut machen, das überlässt man besser denen die sich da auskennen. Aber nutzen sollte man deren Wissen. Das schützt nicht nur die Grabung, sondern bringt wertvolle Befunde aus dem Aushub bzw. der abgeschobenen Erde. Und ich weiß von was ich spreche.

Zitat von: geohans in 01. Dezember 2011, 10:20:00
Hier glaube ich aber nicht, dass es sich um eine Ablehnung der Technik handelt, denn Neuerungen wie die Total Station oder Laserscanner wurden begeistert aufgenommen und verwendet.

Na, da habe ich aber schon manchen Archäologen verzweifelt an der Totalstation herumtippen sehen  :-D. Gut man ist bemüht und Gott sei dank ist ja meistens ein Grabungstechniker anwesend.

Gruß Jörg


Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: DonCordoba in 01. Dezember 2011, 11:21:48
Ich zweifle die "Echtheit" von misterhigh an.

Hier will jemand ganz bewußt provozieren...

Michael
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: Lojoer in 01. Dezember 2011, 11:23:13
Zitat von: DonCordoba in 01. Dezember 2011, 11:21:48
Ich zweifle die "Echtheit" von misterhigh an.

Hier will jemand ganz bewußt provozieren...

Michael
Hallo Michael,
dann trifft er aber den Ton gut. Respekt.
Gruß Jörg
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: DonCordoba in 01. Dezember 2011, 11:28:15
Da hast Du recht Jörg, schaun wir mal...

Liebe Grüße,  :winke:
Micha
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: StoneMan in 01. Dezember 2011, 11:50:30
Zitat von: DonCordoba in 01. Dezember 2011, 11:21:48
Ich zweifle die "Echtheit" von misterhigh an.

Hier will jemand ganz bewußt provozieren...

Michael
:super: Willkommen im Club der "Graswachsenhörer"

Lasst ihn noch ein wenig schreiben - den misterhigh...

Gruß

Jürgen
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: geohans in 01. Dezember 2011, 12:26:37
Zitat von: Lojoer in 01. Dezember 2011, 11:20:04
Na, da habe ich aber schon manchen Archäologen verzweifelt an der Totalstation herumtippen sehen  :-D. Gut man ist bemüht und Gott sei dank ist ja meistens ein Grabungstechniker anwesend.
Gruß Jörg


Ohne die Grabungstechniker wäre so mancher Grabungshelfer und Wissenschaftler in ihren Löchern lebendig begraben worden :-)
Da könnte ich wirklich aus dem Nähkästen plaudern.

Im Übrigen halte ich misterhigh auch für einen Fake. Denn das Geschriebene ergibt nur Sinn als Provokation. Warum sollte sich hier ein EM aus BW anmelden und über Sondengänger herziehen? Das ergibt keinen Sinn.

Ich weiß aber schon wie die Geschichte ausgeht:

Es geht hin und her mit Argumenten (wahlweise kombiniert mit Beleidigungen, Aufrufen zur Vernuft und Standpunktstatements) und am Ende weist irgend jemand darauf hin das "wir" Sondengänger gegen diese Sturköpfe (in diesem Fall den Fakeposter) zusammenhalten müssten und am besten einen Verein/Verband gründen, und/oder einen Prozess führen, und/oder Buch xy kaufen, um zu lernen wie man am besten ohne Genehmigung sondelt. Oder so ähnlich.

...
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: jabberwocky666 in 01. Dezember 2011, 17:50:36
Auch wenn ich mich zu diesem Thema bedeckt halte (was seine Gründe hat), so will ich doch zwei Infos aus erster Hand (Archäologe des LAD Esslingen) beisteuern:

1.) Von Seiten des Landesamtes für Denkmalpflege (LAD) wird jedoch angeboten, kulturgeschichtlich interessierte Personen ehrenamtlich an einer systematischen Prospektionsmaßnahme des LAD auf einem überplanten Areal teilnehmen zu lassen, bei der der Einsatz einer Metallsonde unter Anleitung des LAD ermöglicht wird. Eine Beteiligung an dem Prospektionsangebot des LAD hat die Zusage zur Voraussetzung, die Metallsonde in Baden-Württemberg nur bei diesen Aktionen zu nutzen.

2.) Zum Thema Ackersuche bekam ich folgende Aussage: "... bezüglich gestörter Flächen weise ich auf die Schlachtfeldarchäologie hin. Der wichtigste Aussagewert beruht hier in der Streuung der Fundgegenstände. Unbestritten handelt es sich dabei um Kulturdenkmale gemäß §2 DSchG, seien sie nun frühgeschichtlich oder napoleonisch."

Ich lasse das mal unkommentiert...
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: andreasluecke in 01. Dezember 2011, 18:25:34
Zitat von: jabberwocky666 in 01. Dezember 2011, 17:50:36


2.) Zum Thema Ackersuche bekam ich folgende Aussage: "... bezüglich gestörter Flächen weise ich auf die Schlachtfeldarchäologie hin. Der wichtigste Aussagewert beruht hier in der Streuung der Fundgegenstände. Unbestritten handelt es sich dabei um Kulturdenkmale gemäß §2 DSchG, seien sie nun frühgeschichtlich oder napoleonisch."


Ha´m se ja auch recht! Aber wie sollen die Sachen ohne Sonde gefunden werden? Durch die LDA mit ihrem überbordenden Personalüberschuss?
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: insurgent in 01. Dezember 2011, 19:09:00
Schlachtfeldarchäologie geht fast ausschließlich mit dem Detektor und vielen Ehrenamtlichen Detektorgängern(Außnahme wenn irgendein Energiekonzern massenhaft Geld dafür bereitstellt  :smoke:)

Und hier gibt es auch keine Gegenargumente, es sei den man verbietet Wissenschaft aus reiner Borniertheit.
Titel: Re:NFG in Baden-Württemberg
Beitrag von: DonCordoba in 01. Dezember 2011, 19:27:00
Warten wir mal was kommt...  :popcorn:

Micha  :prost: