Moin,
zu Jan seinem wuchtigen Bohrer, stelle ich mal einen kleinen und fein ausgearbeiteten Bohrer dagegen. :-D
Der überwiegende Teil von dem Fundplatz ist zwar neolithisch aber etwas abseits und unterhalb des Fundplatzes vermute ich Mesolithikum.
Einige konisch zulaufende Kernsteine und sehr feine Klingen bzw. Bruchstücke stammen ebenfalls aus diesem Bereich.
Zwischen beiden Bereichen gibt es einen fundarmen Bereich.
Der Bohrer mit 37mm Länge und 12mm an der breitesten Stelle ist aus einen Abschlag hergestellt und der "Dorn" an der Ventralseite fein ausgearbeitet.
Er könnte auch ein Mikrolith sein. :kopfkratz:
Er erinnert schon ein bisschen an den Feinstbohrer von 2019 der vom Amt auch als Mikrolith geführt wird.
https://sucherforum.de/steinartefakte/lang-spitz-hauchdunn/
Liebe Grüße
Gabi
Hallo Gabi,
sehr schöne Bilder eines Bohres. 37mm, die Nase und Schlagflächenrest sind Indizien gegen einen Mikrolithen. Wundervolles Material zeigst du mit super Bildern. Das Bohrloch kann ich mir hier direkt vorstellen.
LG Fischkopp
Moin Gabi,
solche super feinen und z. T langen dünnen Bohrer erinnern an die 'Dickenbännlibohrer', die
im Dunstkreis der Pfahlbausiedler (am Bodensee) zur Schmuckherstellung dienten.
Ist schon extrem fein und dann noch neuwertig erhalten.
LG
Jan
Moin Fischkopp,
in Natura sieht er noch viel schöner aus und das Material/Farbe des Flint verspricht fast immer was zu sein.
Die feine Bearbeitung habe ich mal wieder erst zu Hause richtig genießen können.
Liebe Grüße
Gabi
Moin!
Dein fundstück ist einfach perfekt erhalten und sehr gut ausgearbeitet worden!
Das sind Stücke für ein steinzeitliches Handbuch!
lG Thomas :winke: