Moin!
Gestern fand sich auch dieser Schlagstein. Schlagsteine können auf dem Gesamtfundareal sehr eindrucksvoll und klar in zwei Kategorien eingeteilt werden, wobei der Neufund in die obere Reihe der schwergewichtigeren Exemplare gehört.
Die angrenzende Fläche mit dem Hügel auf dem sich die vollständige Feslgesteinbeilklinge fand, ist flächendeckend übersäht mit Trümmern von Mahlsteinen aus Kohlesandstein, Trümmern aus roten Sandstein (Nidegger Sandstein), Trümmern aus feinkörnigen rötlichen Quarzit, die wohl von Schleifwannen stammen und Trümmer von eisenzeitlichen Mahlsteinen aus Mayener Basalt. Insbesondere die Mahlsteine aus Kohlensandstein sind wohl mit diesen Schlagsteinen wieder aufgeraut worden, nachdem weit herunter geschliffen waren. Finden konnte man die Gerölle als Ausgangsstücke problemlos in den Schotterablagerungen des Rheinlaufs.
Schlagsteine, ob vollständig oder als Fragmente, sind hier inzwischen überaus zahlreich überliefert.
Die Länge des Neufundes beträgt 9.2 cm
lG Thomas
Hi Thomas,
das ist schon ein hochspannendes Thema, ich finde es immer wieder bewundernswert wie ihr Artefakte erkennt. Ich hätte das Stück - mangels Erfahrung - überhaupt nicht bemerkt/gesehen.
Ich kann euch "Stonies" nur bewundern, weiter so.
Gruß
Danke für diese Anerkennung! Ich denke, das ist reine Übungssache. Je mehr man sich damit auseinander setzt umso eher erkennt man solch eStüke dann auch im Dreck der Felder.
lG Thomas :winke:
Ein schönes Ensemble dieser gängigen Werkzeugart in allen Größen und Ausformungen. :super:
LG
Holger
Toller Schlagstein !!
Mfg Fredi :winke: :winke: