und abgeplattet jeweils an den Enden des "Bohrloches". Die Fundstelle lieferte vor kurzem ein total zerstörtes Felsgesteinbeilchen- ansonsten Bronzezeit. Wirkt fast wie Beton- bröckelt aber nicht ab wie dieser. Kann man Beton mit Essigsäure "feststellen"? Hattet ihr schon sowas Ähnliches?
Danke vorab
vom
Edi
Servus Edi,
ich bin mal von einem Schleifstein aus Korund für die Schleifmaschine ausgetrickst worden. Das wäre dann aber ein sehr dickes Teil. Wie ist das Loch beschaffen? Sehr regelmäßig. Jetzt sieht das Loch konisch aus, liegt das am Bruch?
Liebe Grüße Daniel
Hallo Edi,
die Form hat Ähnlichkeit mit einem sog. Keulenkopfzepter aus der Urnenfelderzeit, nur waren die aus Bronze.
Das Material könnte auch Basalt sein. Dann müsste ein Neodymmagnet angezogen werden.
LG
Holger
das ist ne Superidee, Daniel... weils beidseitig abgeplattet ist. Dann wäre er aber bis zum Gehtnichtmehr abgearbeitet. Evtl. ist es wirklich keine konische Bohrung und der Bruchverlauf täuscht.
Servus Edi,
ein besonders schwieriger Fall.
Aus der Ferne traue ich mir zur Materialfrage keine verbindliche Aussage zu.
Ich würde zuerst einen Geologen zum Material befragen.
Eine aufwendige Betonanalyse steht nicht im Verhältnis, zudem wäre das Fundstück ja dann zusätzlich auch noch beschädigt.
Was ich aus der Ferne feststellen kann,
-Bohrriefen kann ich nicht erkennen.
-Di3e Kante am Bohrlocheingang ist nicht verrundet.
-Das letzte Foto zeigt die Rundung des Objektes, wie beurteilst Du die formgebende Bearbeitung bzw. die dadurch entstandene
Oberflächenstruktur?
Vielleicht könnte der Stein und Mineralienspezialist McSchuerf aus dem Forum zum Material einen Hinweis liefern.
Spannender Fund.
Viele Grüße Peter
Zitat von: Silex in 17. Oktober 2024, 21:38:45Evtl. ist es wirklich keine konische Bohrung und der Bruchverlauf täuscht.
Moin Edi,
lege doch mal ein Nudelholz o. ä. rein, es sieht wohl nur konisch aus; wie Du
vermutest, durch den Bruch.
Daniels Idee mit dem Schleifstein (Handmühle) (https://www.heidesandstein.de/produkt/uriger-schleifstein/) ist nicht übel, bleibt
die Frage warum außen die "Dachform"?
Gruß
Jürgen
Zitat von: Silex in 17. Oktober 2024, 21:38:45das ist ne Superidee, Daniel... weils beidseitig abgeplattet ist. Dann wäre er aber bis zum Gehtnichtmehr abgearbeitet. Evtl. ist es wirklich keine konische Bohrung und der Bruchverlauf täuscht.
Hallo Edi,
allerdings gebe ich zu bedenken, dass laut diesem Foto * o.jpg die Bohrung nicht Zentral gelegen ist.
Damit wäre eine gewaltige Unwucht entstanden.
Grüße Peter
Moin,
ich tippe auch auf das Fragment einer Handmühle. Das rauhe Material scheint mir dafür bestens geeignet (Bimsstein ?, Basaltlava ?).
https://www.antike-tischkultur.de/lebensmittelgetreidemuehle.html
Viele Grüße
Michael
Jetzt hab ich`s. Es ist das Fragment eines ziemlich abgewrackten Mähmesserschleifsteins. Im Bauernhofmuseum gesichtet worden.
Danke für Interesse und Hilfe
es grüßt euch der
Edi
Könnten wir -Mähmesserschleifstein- bei Gelegenheit vertiefen?
mfg