Eine schon etwas "angefressene" Pfeilspitze

Begonnen von thovalo, 02. April 2025, 13:56:26

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thovalo



Moin!

Gestern bin ich zum Fundgelände am Rhein gefahren. Da wird nun flächendeckend Salat angebaut und ebenso flächendecken sind die großen Flurpartien mit weißer Plastifolie überzogen, die zur Bearbetung jeweils aufgerollt und dann wieder "übergezogen" werden. Was für ein Plastikscheiß. Dazu wird laufend bewässert, weil insbesondere Salat viel Wasser benötigt. Die Böden dort sind jetzt schon staubtrocken.

Die Begehungschancen liegen im Staubbboden ungefähr bei Null.

Unter den wenigen Feuersteinstücken die ich dennoch auf dem pulvrigen Boden finden konnte, gehört auch eine bereits deutlich durch randliche Beschädigungen "abgetragene", beiseitig flächig retuschierte neolithische Pfeilspitze.


Immerhin etwas!


lG Thomas  :winke:
Darin besteht der Fortschritt der Welt, daß jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr.

Steinkopf

Moin Thomas,

meinen Glückwunsch zu dieser retuschierten Pfeilspitze!
Das erste Foto zeigt sie in ihrer ackerfrischen Pracht.
Die Rückseite ließ sich wohl nicht so leicht abdrücken.

LG
Jan

thovalo


Ja, die Rückseitenearbeitung ist ein wenig "chaotisch"!

 :winke:
Darin besteht der Fortschritt der Welt, daß jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr.

Danske

Zitat von: thovalo in 02. April 2025, 13:56:26Immerhin etwas!

Na ja, ist doch ein sehr schöner Fundbeleg! Hier würde ich mich sehr darüber freuen.

Bin gestern auch mal wieder gegangen. Der Boden ist stellenweise wie Puderzucker. Die Landwirte ziehen bei dem Wind eine riesige Staubfahne hinter ihren Treckern her.

LG Holger :winke:
Ignoramus, ignorabimus.

thovalo


Moin!

Ja, die Böden sind total vertrocknet, obschon es im vergangenenJahr dann durchaus ausreichend geregnet hatte. Die Felder hier liegen direkt am Rheinlauf der noch hoch steht und dennoch versickert das Wasser zu schnell.

Im übrigen werden die Bilder der Pfeilspitze nicht gerecht. Sie ist hoch defizil flächig ausgearbeitet worden. Wenn man sie im Licht drehen kann erkennt man erst, wie feinteilig die Retusche ausgeführt worden ist.


lG Thomas  :winke:
Darin besteht der Fortschritt der Welt, daß jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr.