Servus! :winke:
Diesen Goldring habe ich gestern gefunden, zusammen mit einem Denar aus der Karolinger Zeit. Vielleicht besteht hier ein Zusammenhang. :nixweiss:
Er ist aus dünnem Goldblech (0,4mm) gefertigt. Erst war ich mir gar nicht sicher, ob es Gold ist, da er so leicht ist. 1,95g.
Ich meine eine Schlange zu erkennen. Unterhalb des Kopfes sind vier Fassungen, in denen einmal Steine eingesetzt waren. In der ersten Fassung ist noch ein Rest vorhanden.
Um die Fassungen und den Kopf sind Verzierungen. Evtl. war am Kopf der Schlange auch noch ein Stein eingesetzt. Hier sieht man noch Reste einer evtl. Fassung.
Die Lötstelle ist auch noch gut zu erkennen.
Gruß, Chris
Wow :super:
Hi.
Wahnsinn das Teil.
Aus dem Bauch raus würde ich fast sagen, dass er zeitlich passt.
Gruß CR
Wow schönes Stück mal schauen was Merowech sagt...
Wenn die zusammengehören sprechen wir nicht von einem Verlustfund, das wäre ein zu großer Zufall, dann haben wir einen Hortfund. Wo kamen die Stücke auf einem Acker?
mach bitte nochmals ein Foto vom oberen Teil die tropfenförmige Fassung....was du für den Schlangenkopf hältst ( frontal und seitlich links) die Verzierung auf der Mittelschiene erinnert mich an Augen....großes Kino.
Die beiden Stücke lagen so 5 Meter voneinander entfernt und in einer Flucht direkt am Feldrand.
Hi.
Ich kann Gratian nur beipflichten.
Da würde ich mir die Ecke definitiv nochmal anschauen.
Und das nach jeder Erdbewegung. Am besten nach gutem Regen im Frühjahr, wenn
Gründüngung über Winter gestanden hat. Die ist dann weg und der Boden ist feucht
und fest. Dann habe ich die besten Ergebnisse.
Gruß CR
Moin Chris,
was für ein schönes Stück. :staun:
Einsame Spitze. :super:
Da würde ich auch auf jeden Fall ganz intensiv nachsuchen.
Gruß
Gabi
Zitat von: Wiesenläufer in 08. August 2021, 18:35:30
Moin Chris,
was für ein schönes Stück. :staun:
Einsame Spitze. :super:
Da würde ich auch auf jeden Fall ganz intensiv nachsuchen.
Gruß
Gabi
Dankeschön, Gabi! :Danke2:
Hab das jetzt erst mit den Fotos gelesen, Gratian.
Ich hoffe, die passen so.
Hi Chris,
tolle Aufnahme.
Bei dem Tropfen war wohl auch eine Fassung angelötet.
Der Rest in der runden Fassung könnte ein Granat sein.
Super tolles Stück.
Bin auf die Nachsuche gespannt.
Gruß CR
Zitat von: Carolus Rex in 08. August 2021, 19:53:37
Hi Chris,
tolle Aufnahme.
Bei dem Tropfen war wohl auch eine Fassung angelötet.
Der Rest in der runden Fassung könnte ein Granat sein.
Super tolles Stück.
Bin auf die Nachsuche gespannt.
Gruß CR
Servus Carolus.
Momentan stehen noch die Getreidestoppeln. Da habe ich mit Sicherheit ein paar Sachen überlaufen.
Das Feld wird aber kommende Woche gedreht und dann wird man sehen, ob noch etwas zum Vorschein kommt. :zwinker:
Gruß, Chris
Servus Chris, :winke:
mal wieder ein absoluter WOW Fund von dir :super:
Da könnte man schon mal neidisch werden :zwinker:
Gruß Mike
Zitat von: mike 81 in 09. August 2021, 09:45:55
Servus Chris, :winke:
mal wieder ein absoluter WOW Fund von dir :super:
Da könnte man schon mal neidisch werden :zwinker:
Gruß Mike
Servus Mike! :winke:
Danke dir. :prost:
Gruß, Chris
Gratulation zum Gold! :super: Sieht für mich auch wie eine Schlange aus.
Viele Grüße
Jacza
Zitat von: Jacza in 09. August 2021, 15:26:45
Gratulation zum Gold! :super: Sieht für mich auch wie eine Schlange aus.
Viele Grüße
Jacza
Dank dir, Jacza.
Gruß, Chris
Muss noch ein paar Bücher durchschauen um sicher zu sein, dann schreibe ich etwas dazu :zwinker:
Gruß
Mero
Wie sich meine erste Einschätzung erhärtet hat und in einer PM an den Finder schon darauf hingewiesen wurde handelt es sich um einen volkstümlichen Schlangenring.
Ursprünglich im ländlichen Bereich aufgetaucht waren sie auch sehr bei städtischen Bewohner beliebt. Varianten in Silber und Gold wurden bevorzugt. Mit verschiedenen Steinbesätzen und Gravuren sind solche Ringe häufig süddeutscher oder auch österreichischer Herkunft ( im Norden kommen sie natürlich auch vor wenn auch nicht so häufig).
Die eigentümlichen geschwungenen Gravuren, verzierten Fassungen und die Punktpunzierungen deuten auf südliche Werkstätten hin.
Datierung spätes 18.- frühes 19. Jh. ( 1780 - 1820 ).
Siehe auch "Ringe reden" Sammlung E. Pressmar im Ulmer Museum. Seite 308-309, Abb.239 u.240
Grüße
Mero
Danke dir, Mero! :Danke2:
Schade, leider nicht so alt wie erhofft, aber für mich ein schöner und seltener Fund.
Und Goldringe findet man eh nicht so oft. :dumdidum:
Auch eine erneute Nachsuche am Fundort hat nichts mehr ergeben.
Gruß, Chris
Zitat von: Merowech in 27. August 2021, 20:08:54
Wie sich meine erste Einschätzung erhärtet hat und in einer PM an den Finder schon darauf hingewiesen wurde handelt es sich um einen volkstümlichen Schlangenring.
Ursprünglich im ländlichen Bereich aufgetaucht waren sie auch sehr bei städtischen Bewohner beliebt. Varianten in Silber und Gold wurden bevorzugt. Mit verschiedenen Steinbesätzen und Gravuren sind solche Ringe häufig süddeutscher oder auch österreichischer Herkunft ( im Norden kommen sie natürlich auch vor wenn auch nicht so häufig).
Die eigentümlichen geschwungenen Gravuren, verzierten Fassungen und die Punktpunzierungen deuten auf südliche Werkstätten hin.
Datierung spätes 18.- frühes 19. Jh. ( 1780 - 1820 ).
Siehe auch "Ringe reden" Sammlung E. Pressmar im Ulmer Museum. Seite 308-309, Abb.239 u.240
Grüße
Mero
Eine tolle und spannend zu lesende klare Recherche!
Danke Mero! :winke:
Wie immer gerne. :winke:
Grüße Mero