Hallo zusammen!
Hab' seit kurzem einen Detektor (MXT) und dies ist mein erster Fund!! :cool1:
Kann mir jemand sagen wie alt das sein mag? Und wieso es asymmetrisch ist? Es lag im Wald ca. 30 cm tief.
Beste Grüsse :winke:
Flinc
Wo ist jetzt dieses bl... Bild?
Hi Flinc !
Herzlichen Glckwnsch zum ersten Fund !
(Hufeisen bringen ja bekanntlich...)
Das Eisen dürfte nicht älter als 200-250 Jahre sein , eher viel jünger . (erhaltungszustand und eigene Funde...)
Die Asymmetrie ruht vom innenhuf-aussenhuf -Prinzip her : So wie linker Schuh , rechter Schuh .
mfg
Der Eisenmotz
Hey super!! Vielen Dank für Deine Antwort, Tomcat.
Kann man sagen ob's vom linken oder rechten Vorder- oder Hinterhuf stammt?
Ich könnte mir vorstellen, dass die Seite mit den vier Löchern eher aussen war, da man - als Mensch zumindest - den Aussenrist stärker belastet...?!
Grüsse
Flinc
:icon_eek:
Erstmal: Glückwunsch, schöner Fund!:prost:
Flinc, Wie hast du eigentlich die Nagellöcher so schön frei bekommen, wette die Waren mit Rost "versiegelt"?
Aufgebort und gefeilt, oder wie?
(Ich hab das Problem be meinem, sieht sehr ähnlich aus!)
:winke:
""Ich könnte mir vorstellen, dass die Seite mit den vier Löchern eher aussen war, da man - als Mensch zumindest - den Aussenrist stärker belastet...?! ""
Stimmt , Flinc - so sehe ich das auch !
aber ob vorne oder hinten....
da bräuchten wir einen echten Experten !
mfg
tct
Hallo Jungs!
Habe diesen Beitrag ganz aus den Augen verloren... drum jetzt noch eine späte Antwort.
@pfannenwäscher: stimmt die Löcher waren zu. Nach ein bisschen Elektrolyse (war mein erster Versuch...) hat man schon erahnen können, wo die Löcher sind; der Rost war an diesen Stellen etwas heller und rötlicher. Ich hab' sie dann einfach mit Hammer und Meissel durchgeschlagen...:engel: und danach noch ein wenig abgedremelt.
Grüsse :hallo: :prost: :winke:
Flinc
Ist ein Eisen eines Vorderhufes. Solche Eisen wurden bei der Waldarbeit eingesetzt. Vorne die Enden der Eisen umgebogen und zum besseren Halt - Mittig eine "Lasche". Bei "hinteren" Eisen war meist eine schraubbare Stolle li. und re. "zum richtig gasgeben". Hintereisen ohne Lasche. Wer mit nem Pferd schon mal steil bergab gegangen ist, wird merken, das die Tiere in der Hinterhand immer ein wenig einknicken um den Schwerpunkt möglichst tief zu halten. da waren dann die Stollen auf der Hinterhand zum besseren Halt besonders wichtig, sowie sie Lasche an der Eisenvorderseite der Vorderhand.
GGF
Hallo Grindling!
Alles klar! :super: Vielen Dank!
Gruss
Flinc
Muss euch leider widersprechen!
Hier sehe ich keinen Aufzug (eure Lasche!), sondern einen Stollen an der Spitze und an beiden Schenkeln hinten.
Früher konnte man die Stollen auch nicht schrauben sondern sie waren gleich mit rangeschmiedet (hier).
Ihr könnt übrigens davon ausgehen, wenn die Innenform oval ist, ists meist ein Hinterhuf (wie in diesem Fall wahrscheinlicher auch!!!)
Die meisten Pferde latschen auf der Vorhand rum (sie tragen ihr Gewicht mehr mit den vorderen Beinen), so dass sich hier der Huf stärker verformt und oft dadurch eine eigenartigere Eisenform verlangt.
Ob ein Eisen einen Aufzug vorne in der Mitte, keinen oder vielleicht sogar 2 seitlich hat, kommt auch immer auf das Pferd und den Verwendungszweck an.
Bei Fahrpferden habe ich zum Beispiel oft vorne eine Lasche , hinten 2.....
Das mit der Kantenbelastung stimmt schon: Besonders schwere Pferde haben den Drang auf der Aussenkante zu laufen, da sich durch die schweren Brustmuskeln oft die Beine etwas drehen und damit die Hufspitzen nach innen zeigen, man nennt das dann "bodenenge Stellung" oder "zeheneng" und kann sich vielleicht den Hund Spike von Bugs Bunny dafür vorstellen, der vor Kraft kaum laufen kann......:-D
Da ein Pferd aber nun die Hufe immer gleich als ganze Fläche auf den Boden absetzt (nicht wie beim Mensch, der den Fuss abrollt beim Gehen), schabt natürlich die leicht nach vorne zeigende Aussenkante dann stärker ab.
Hinten gibts ne ganze Menge weitere Stellungsfehler, die auch verschiedene Eisen brauchen, aber das wird zu ausführlich.
Grüßlis Nase :winke:
Hoi Spürnase!
Du kennst Dich wohl ganz gut aus mit Hufbeschlag! Also von mir aus kannst Du gerne ausfühlich werden! Ich finde das nämlich recht interessant, was man aus so einem "schnöden" Hufeisen alles ableiten kann...:super: und so richtig dokumentiert ist die Sache irgendwie nirgends im Web (, bzw. ich hab's noch nicht gefunden...:platt:)
:prost: :jumpr: :hallo: :jumpg: :prost:
Grüsse
Flinc
Ich würde wie Spürnase auch auf ein Hintereisen tippen - vermutlich, wenn sich die Hufbeschlagstechnik in den letzten Jahrhunderten nicht allzu sehr gewandelt hat um das linke Hintereisen. Das wage ich deswegen zu behaupten, da auch heutige Schmiede eher außen mehr Nägel setzen als innen und das bei diesem Eisen - sofern es hinten links aufgenagelt wurde, außen dann mit 4 - innen mit 3 Nägeln genagelt hätte werden können.
Aber sicher liegen wir alle falsch und das Pferd hatte keine bodenenge- sondern bodenweite Stellung und dann wäre ja alles wieder ganz anders...
Mut zur Lücke,
Grüßle
Belteine
Hallo Belteine!
Was heisst denn bodeneng, bzw. bodenweit...? Sind das X- und O-Beine?
Gruss
Flinc